Am 3. Dezember rückt die gesamte Welt die Rechte und Belange von Menschen mit Behinderung in den Fokus – es ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Aber was bedeutet dieser Fokus für uns hier im Ammerland? Er bedeutet konkrete Arbeit, Engagement und vor allem: Vernetzung. Wir möchten Dir heute eine Initiative vorstellen, die sich täglich dafür einsetzt, dass der Gedanke der Inklusion in unserer Region zur gelebten Realität wird: das Netzwerk Inklusion des Kinderschutzbund Ammerland e.V.
Was Inklusion im Ammerland wirklich bedeutet
Das Ziel des Netzwerks ist klar definiert: Inklusion heißt Zugehörigkeit und Einbeziehung.
Inklusion ist gelungen, wenn jeder Mensch – ob mit oder ohne Beeinträchtigung – selbstverständlich überall dabei sein kann. Die Haltung, die dahintersteckt, fasst der berühmte Satz von Richard von Weizsäcker perfekt zusammen, der auch die Philosophie des Netzwerks trägt: „Es ist normal, verschieden zu sein.“
Für den Kinderschutzbund Ammerland ist das Netzwerk Inklusion daher ein zentraler Baustein, um diese Vision im Alltag zu verankern.
Das Engagement: Austausch, Projekte und Barrieren abbauen
Das Netzwerk Inklusion ist ein Zusammenschluss von Kooperationspartnern, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigungen im Raum Ammerland zu steigern und eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Dafür setzt das Netzwerk auf mehrere wichtige Säulen:
- Vernetzung und Information: Die Initiative dient als zentrale Plattform für alle Inklusionsakteure im Ammerland. Sie sorgt für den gegenseitigen Austausch und weiß so fast immer einen Ansprechpartner für verschiedene Fragen und Problemstellungen.
- Begegnung schaffen: Es werden gezielt Begegnungsmöglichkeiten von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung initiiert und unterstützt. Denn nur durch gemeinsame Erlebnisse können Vorurteile und gedankliche Barrieren abgebaut werden.
- Gleichberechtigte Partnerschaft: Menschen mit Beeinträchtigungen werden von Anfang an als gleichberechtigte PartnerInnen in die Entwicklung von Projekten und Aktivitäten mit einbezogen.
- Zukunft gestalten: Das Netzwerk entwickelt inklusive Aktivitäten und Projekte in allen relevanten Lebensbereichen: von Freizeit & Gesundheit über Wohnen und Arbeit bis hin zur Mobilität.
Durch die enge Kooperation mit Kreis- und Stadtinstitutionen, wie beispielsweise dem FSV Westerstede, der Astrid-Lindgren-Schule oder dem Hospizdienst Ammerland, wird sichergestellt, dass die Inklusion nicht nur Theorie bleibt, sondern in der Praxis ankommt.
Teil des Netzwerks werden
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung soll uns alle daran erinnern: Eine wirklich inklusive Gesellschaft ist ein Gewinn für alle. Sie lebt von dem Engagement, der Offenheit und der Begeisterung, die Akteure wie das Netzwerk Inklusion des Kinderschutzbund Ammerland vorleben. Wenn Du Fragen zur Inklusion im Ammerland hast, Unterstützung suchst oder Dich selbst engagieren möchtest, ist das Netzwerk Inklusion ein hervorragender Anlaufpunkt. Alle Kontaktdaten findest Du direkt hier auf der Website des Kinderschutzbund Ammerland.






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