Forschergeist im Ammerland: „Aqua Citizens“ in Westerstede Bild: Africa images

Forschergeist im Ammerland: „Aqua Citizens“ in Westerstede

Das Ammerland ist ohne seine Gewässer kaum vorstellbar – sie prägen unsere Landschaft, sind wichtiger Lebensraum und manchmal, etwa bei Hochwasser, auch eine echte Herausforderung. Genau hier setzt ein spannendes Projekt im Mai und Juni im Zentrum für Kinder und Jugend in Westerstede in Kooperation mit der Uni Oldenburg an: Die „Aqua Citizens“ laden dazu ein, das Element Wasser einmal ganz ohne Schulbuch, dafür mit viel Neugier und Forscherdrang zu entdecken.

Wasser verstehen und Technik selbst bauen

In einer Mischung aus Experimenten und Outdoor-Erlebnissen lernen Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, was Wasser für uns bedeutet und wie man Umweltprozesse selbst messen kann. Dabei wird es richtig praktisch, denn es werden eigene Wetter- und Wassermessstationen gebaut, um Daten direkt vor Ort zu erfassen. Die Entdeckungstouren führen dabei durch die hiesigen Wälder und Gewässer, wobei die Aktionen mal direkt am Jugendzentrum Westerstede und mal auf dem naturnahen Gelände beim Jaspershof in Westerstede stattfinden.

Gemeinsam forschen

Das Projekt findet wöchentlich am Dienstag statt und startet morgen am 28. April 2026. Da die Plätze für dieses spezielle Forscherprogramm begrenzt sind, ist für die Teilnahme eine vorherige Anmeldung erforderlich (hier). Es ist die perfekte Gelegenheit für alle Kids, die Lust auf Technik, Natur und Wissenschaft haben. Außerdem gibt es auch eine spannende Fahrt nach Nethen zum Wasserwerk.

Wissenschaftliches Projekt zur Förderung von Wasserbewusstsein 

Aqua Citizens ist ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Projekt im Bereich der ‚transformativen‘ Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE). Im Projekt kooperieren das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Oldenburg, der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und die Physikdidaktiken der Universitäten Oldenburg und Rostock miteinander.

Wer mehr über das Projekt erfahren will, findet alle Informationen zu den wissenschaftlichen Hintergründen auf der Webseite der Universität Oldenburg. Ein Blick auf das Programm lohnt sich – Gummistiefel eingepackt und die Forschung kann beginnen!


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