Im Herzen von Bad Zwischenahn, am Ufer des Zwischenahner Meers, steht ein Denkmal, das die Fantasie der Menschen seit jeher beflügelt: der Bad Zwischenahner Wels. Die überlebensgroße Skulptur eines Welses erinnert an eine legendäre Geschichte, die bis heute die Region prägt.
Ein Fisch von gigantischen Ausmaßen
Der Legende nach hauste im Zwischenahner Meer ein riesiger Wels, der so groß und furchterregend gewesen sein soll, dass er sogar einen Dackel verschlungen haben soll. Diese Geschichte, die 1979 von einem Zwischenahner erfunden wurde, sorgte schnell für Schlagzeilen in aller Welt und machte Bad Zwischenahn berühmt. Die Boulevardpresse stürzte sich auf die Geschichte und überbot sich mit reißerischen Schlagzeilen. Der Wels wurde mit dem berühmten Ungeheuer von Loch Ness und Moby Dick verglichen. Sogar die Weltpresse nahm Notiz von dem vermeintlichen Seeungeheuer und Bad Zwischenahn rückte ins internationale Rampenlicht.
Bad Zwischenahner Wels: Vom Mythos zur Wirklichkeit
Am 26. April 1979 soll der riesige Wels gesichtet worden sein. Wasserschutzpolizist Peter Grünke befand sich mit einem Kollegen auf einer Testfahrt, als er zunächst einen ungewöhnlichen Wellenschlag bemerkte. Dann war eine Rückenflosse zu sehen. Als das Boot sich näherte, tauchte der Fisch ab. Ob es den Bad Zwischenahner Wels wirklich gab oder nicht, kann keiner genau sagen. Aber die Legende vom Zwischenahner Wels ist noch lange nicht tot. Sie erzählt von einem Junker namens Alwin, der sich in einen Wels verwandelte, um seine große Liebe, die Prinzessin von Oldenburg, zu beschützen. Heute ist der Wels nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern auch ein Symbol für die Fantasie und den Humor der Region. Das Denkmal des Bad Zwischenahner Welses erinnert bis heute an die legendäre Geschichte.






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