Am Volkstrauertag (17.11.) gedenken wir der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Ein wichtiger Teil dieser Erinnerungskultur sind die zahlreichen Gefallenendenkmäler, die in unseren Gemeinden zu finden sind. Sie sind mehr als nur Steine, sie sind Mahnmale und Zeugnisse einer bewegten Vergangenheit. In diesem Beitrag stellen wir euch pro Gemeinde ein Denkmal kurz vor. Weitere Infos dazu erhaltet ihr über die hinterlegten Links. Eine Übersicht aller Gefallenendenkmäler in Niedersachsen und im Ammerland (insgesamt 39) ist hier zu finden.
Zum Volkstrauertag werden des Weiteren auch verschiedene Veranstaltungen an Kriegsdenkmälern im Ammerland stattfinden. Mehr dazu erfährst du dazu hier in der Pressemitteilung „Kriegsgräber mahnen zum Frieden!“ – Veranstaltungen zum Volkstrauertag am 17. November 2024 vom Landkreis Ammerland.
Gemeinde Apen: Die Granittafeln als stiller Mahner
Die Granittafeln im Außenbereich der Friedhofskapelle in Apen sind ein Ort der Besinnung und des Gedenkens. Die schlichten, aber eindrucksvollen Tafeln erinnern uns auf würdige Weise an die Opfer des zweiten Weltkriegs.
Gemeinde Westerstede: Ein Denkmal für die Gefallenen von Hollwege
Das Denkmal für die Gefallenen von Hollwege, Felde und Moorburg sowie von Halstrup zeigt die Gefallenen des ersten und zweiten Weltkrieges aus diesen Ortschaften. Das Denkmal mit dem Hollwegerfeld erinnert uns an die Schrecken des Krieges und mahnt uns zur Friedenssicherung. Es befindet sich am Rande von Hollwege in dem Waldstück Liebfrauenbusch.
Gemeinde Wiefelstede: Namen in Stein gemeißelt
Das Denkmal im Spohle ist ein besonderes Beispiel für die individuelle Erinnerung. Auf drei Klinkersäulen sind die Namen der Gefallenen beider Weltkriege in Metallbuchstaben verewigt. Diese persönliche Note macht das Denkmal zu einem bewegenden Ort der Trauer und des Gedenkens.
Gemeinde Bad Zwischenahn: Das große Steinkreuz in Rostrup
Ein weiteres der Gefallenendenkmäler ist das große Steinkreuz in Rostrup. Es ist ein markantes Wahrzeichen und erinnert an die Opfer von Gewalt und beiden Weltkriegen. Das Kreuz steht als Symbol für Hoffnung und Versöhnung und lädt zum Nachdenken ein.
Gemeinde Rastede: Ein Denkmal für den Deutsch-Französischen Krieg
Das Denkmal für die Gefallenen der Gemeinde im Krieg 1870/71 erinnert an einen oft vergessenen Konflikt mit Frankreich. Es zeigt, dass die Geschichte der Kriege weit zurückreicht und dass auch die Menschen in unserer Region von den Folgen betroffen waren.
Gemeinde Edewecht: Findling und gemauerter Ziegelsteinsockel in Friedrichsfehn
Der Findling und der gemauerte Ziegelsteinsockel in Friedrichsfehn sind ein einfaches, aber eindrucksvolles Denkmal. Der Findling wurde einst zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 aufgestellt und bildete danach den oberen Teil des Denkmals für die Gefallenen des 1. Weltkrieges, das 1958 dem jetzigen Ehrenmal weichen musste. Der seitdem verschollene Stein wurde im Juni 2011 bei Baggerarbeiten in der Sandkuhle wiedergefunden.
Alle diese Denkmäler haben eines gemeinsam: Sie erinnern uns an die Opfer von Krieg und Gewalt und mahnen uns zur Friedenssicherung. Anlässlich des Volkstrauertages sind wir aufgerufen, diese Orte zu besuchen und uns der Bedeutung des Gedenkens bewusst zu werden.






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