Rastede

Sagen & Legenden – Wie der Name „Rastede“ entstand

Von der Legende vom Schwan und der Klostergründung in Rastede:

Graf Huno war hocherfreut über den Sieg seines Sohnes Friedrich im Kampf gegen den Löwen. Um seine Dankbarkeit zu zeigen, gelobte er, ein Kloster zu errichten. Doch wo genau sollte es erbaut werden? Ratlos wandte sich der Graf an die göttliche Hilfe.

Er ließ einen Schwan fliegen, mit der Anweisung, sich dort niederzulassen, wo das Kloster errichtet werden sollte. Der Schwan flog majestätisch über das Ammerland hinweg und kreiste lange Zeit über einem Dorf. Zögernd schien er zu überlegen, ob er sich dort niederlassen sollte oder nicht. Dieses Zögern spiegelte sich im Namen des Dorfes wider, das fortan „Twiefelstede“ (Zweifelstätte) hieß, später „Wiefelstede“.

Schließlich setzte der Schwan seinen Flug fort und landete an der Stelle, wo heute das Schloss Rastede steht. Da er dort Rast gemacht hatte, erhielt das Dorf den Namen „Raststätte“, der später in „Rastede“ geändert wurde. Graf Huno, zufrieden mit der Wahl des Schwans, beauftragte seinen Sohn Friedrich mit dem Bau eines Benediktinerklosters, das der Gottesmutter Maria geweiht sein sollte.

Die Legende erzählt weiter, dass unter den Klängen des Liedes „Ehre sei Gott in der Höhe“, ein Engel vom Himmel herabsteig und Graf Friedrich einen Handschuh und einen Ring überreichte. Diese Symbole wurden als Zeichen der göttlichen Treue und des Segens für das neue Kloster interpretiert.

(Quelle: Sagen und Dichtungen aus dem Landkreis Ammerland, Landkreis Ammerland (2000))


Ein Kommentar zu „Sagen & Legenden – Wie der Name „Rastede“ entstand“

  1. […] hätte gedacht, dass in dem beschaulichen Ort Hahn-Lehmden, einem Ortsteil von Rastede, ein Modeunternehmen von internationaler Bedeutung seinen Sitz hat? Die Ulla Popken Fashion Group, […]

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