Wiefelstede

Dorfgeschichte: Wiefelstede

So gerne wir im heutigen Ammerland leben, so interessant ist es dennoch manchmal in die Vergangenheit zu blicken. Und genau das tun wir heute und schauen zurück in die Geschichte von der Gemeinde Wiefelstede.

Die ersten WiefelstederInnen

Wiefelstede ist eine unserer kleinsten Gemeinden. Die Besiedelung des Dorfes begann mit acht Hausmannsstellen, deren Ursprünge sich noch heute in alten Registern namentlich nachweisen lassen. Eine davon war auch Familie Küpker auf ihrem Hof am Kleiberg. Nachdem  die Besiedelung jedoch immer weiter voranschritt, wurde es hier zu eng für die Landwirtschaft und die Familie siedelte 1970 ihren Hof aus. Danach wurde der Hof am Kleiberg viele Jahre lang vom Ort als Bauhof genutzt. Doch auch hier zeigte sich, in den 90er Jahren, dass die Mitarbeitenden vom Bauhof mehr Platz benötigten. Gleichzeitig wurde der Ortsbürgerverein immer größer und suchte ein Zuhause, das zu ihm passte: So zog er, gemeinsam mit anderen Vereinen und der Touristik Wiefelstede, in das „Haus des Gastes“, welches 2010 offiziell in den heutigen „Hof Kleiberg“ unbenannt wurde.

Die, die mit dem Wolf tanzten

Die alten Familien des Ortes tragen das Wappen von Wiefelstede als Hausmarke. Darauf ist eine Wolfsangel zu sehen. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Wolfsjagd in dieser Region sehr weitreichend betrieben wurde. Es wird sogar gesagt, dass der Namensgeber des Ortes ein Wolfsjäger namens Wibilio gewesen sei (Wiefel = altgerm. Namen Wibil o. Wifil, Stede =Stätte, Platz). Zunächst war die Wolfsjagd nur Menschen eines höheren Standes erlaubt, wurde aber später auf jedermann erweitert.

Vom Bremer Land zum Landkreis Ammerland

Wiefelstede ist, ähnlich wie Rastede, ein recht junges Mitglied des Ammerlandes. Im frühen Mittelalter gehörte es zur Diözese Bremen und ab 1677 war das Amt Oldenburg für den Ort zuständig. Erst nach verschiedenen Zugehörigkeiten zu unterschiedlichen Ämtern wurde Wiefelstede im Jahr 1933 als Gemeinde an den Landkreis Ammerland angegliedert. Heute hat die Gemeinde Wiefelstede mehr als 16.000 EinwohnerInnen (Stand 2018) und besteht aus 22 Ortsteilen, darunter auch Spohle, Metjendorf und Bokel. Sie hat sich von einer kleinen Siedlung zu einer schönen Gemeinde entwickelt, in der besonders die Vereinsarbeit und das Dorfgemeinschaftsleben einen hohen Stellenwert haben.

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5 Kommentare zu „Dorfgeschichte: Wiefelstede“

  1. […] Wiefelstede freuen sich die Mitglieder und Mitgliederinnen des Karnevalvereins “Lachende Bütt” […]

  2. […] Termin reservieren. Der nächste Termin ist direkt morgen (18.04.) und übermorgen (19.04.) in Wiefelstede, im DRK […]

  3. […] Baum gehängt, um ihn besonders festlich zu gestalten. Anschließend wird der Baum in der Mitte des Dorfes aufgestellt und von den Einwohnern gemeinsam in die Höhe gestemmt. Wenn du keine eigene, private […]

  4. […] verdanken haben, der sich in diesem Gebiet einen Namen gemacht hat. Mehr zu dieser Sage erfahrt ihr hier. In Edewecht gibt es statt Theorien ein fundierten Ursprung des […]

  5. […] du, dass es im Ammerland ein Postmuseum gibt? Das Postmuseum Bokel ist ein kleines Museum in Wiefelstede, das die Geschichte der Post in der Region dokumentiert. Das Museum wurde von Horst Martens […]

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